Timeline
1973
Geboren in Oberpullendorf, einer kleiner Stadt in Ostösterreich (Burgenland) nahe der ungarischen Grenze
1980er
Gesangsversuche in Pop-, Rock-, Jazz- und Schnulzenbands sowie im Kirchenchor; Mitglied der ungarischen Volkstanzgruppe “Piroska”
1990er
Matura und Sesshaftwerdung in Wien; Studien der finno-ugristischen und slawischen Sprachwissenschaften (u.a. Russisch), Musikwissenschaft und anderer Fächer an der Wiener Uni; Chorsingen im WU-Chor Wien, Chorus sine nomine, Wiener Kammerchor, Wiener Singakademie, Concentus Vocalis, Arnold Schoenberg Chor u.a.; Tourneen nach Israel und New York, Mitwirkung bei den Salzburger Festspielen, Zusammenarbeit mit Harnoncourt, Muti, Abbado, Mehta u.v.a.
1995
Beginn des Gesangsstudiums an der Musikuni Wien bei Helena Lazarska
1998
2. Studienabschnitt: Lied und Oratorium bei Walter Moore, Musikdramatische Darstellung bei Michael Temme und Leo Plettner; Operndebüt als Susanna in „Le nozze di Figaro“ an der Musikuni
1999
Erste Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt als Solistin (Schumann: Requiem für Mignon); Uraufführung von Bernd Richard Deutschs Kammeroper “Die Verwandlung” an der Musikuni Wien; Uraufführung von Balduin Sulzers “Ave maris stella” in Brixen
2000
Frau Fluth in “Die lustigen Weiber von Windsor” an der Musikuni Wien; Contessa im „Figaro“ beim Sommer-Gartenfestival in Graz; Zusammenarbeit mit Harnoncourt (Attergauer Kultursommer)
2001
Diplome in Lied und Oratorium sowie Musikdramatische Darstellung jeweils mit Auszeichnung; Titelrolle in „Alcina“ bei der Jungen Oper St. Pölten; Contessa an der Musikuni Wien; Debüt als Pamina an der Volksoper Wien
2002
Pamina in St. Gallen (CH) und an der Volksoper Wien; „Radamisto“ bei den Salzburger Pfingstfestpielen, Debüt als Contessa und Donna Elvira an der Volksoper Wien; Massenets “Don Quichotte” im Theater an der Wien; Konzerte mit Bach, Schütz, Schönberg (Pierrot Lunaire) u.a.; Liederabende u.a. in Marokko
Arie der Donna Elvira aus Mozarts “Don Giovanni” (in deutscher Sprache)
Elisabeth Kulman (Sopran), Orchester der Volksoper Wien, Elisabeth Attl (Dirigentin)
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2003
Konzerte mit Bach, Beethoven, Britten, Bruckner, Händel, Haydn, Mahler, Mendelssohn, Mozart, Schubert; Vives Zarzuela “La generala” an der Volksoper Wien; Zusammenarbeit mit dem Haydn Quartett; Silvester in Tokio
2004
Liederabend mit dem Haydn Quartett in Wien und beim Schleswig Holstein Festival; Abschied von Contessa und Donna Elvira; letztes Konzert als Sopran mit Bachs Johannes-Passion in Lockenhaus; Fachwechsel zum Mezzosopran und Alt; Preis der Salzburger Festspiele für Wesendonck-Lieder; Fachdebüt als Boccaccio (Volksoper Wien); ZDF-Adventskonzert in Dresden; Silvester in Tokio
Sopran-Arie “Zerfließe, mein Herze” aus Bachs Johannes-Passion, Lockenhaus, 18.7.2004 (letzter Auftritt als Sopranistin!)
Elisabeth Kulman (Sopran), Kremerata Baltica, Peter Schreier (Dirigent)
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2005
Scarlattis „Telemaco“ bei den Schwetzinger Festpielen; spektakuläres Einspringen als Orpheus an der Opéra National de Paris unter Thomas Hengelbrock; DVD “Weihnachtsoratorium” unter und mit Peter Schreier; Debüt als Carmen an der Volksoper Wien; weitere Debüts: Hänsel, Dritte Dame, Orlofsky; Strawinsky mit Welser-Möst im Wiener Musikverein; Mahler 2. in Tokio
2006
Rollendebüts in “Martha”, Brittens “Sommernachtstraum”, “Butterfly”; TV-Auftritt bei der Heinrich Heine-Nacht in Hamburg; Konzerte mit Bach, Händel, Mozart; Debüt an der Wiener Staatsoper als Dritte Dame; Einspringen als Orlofsky an der Wiener Staatsoper bei der Silvester-”Fledermaus” (mit Rundfunkübertragung)
2007
Doppelte Karfreitags-Matthäuspassion in München; Titelrolle in Legrenzis „Il Giustino“ bei den Schwetzinger Festspielen und „Wiederentdeckung des Jahres“ bei der Kritikerumfrage der „Opernwelt“; Eberhard Waechter-Medaille für Orlofsky; 1. Aufführung von Mussorgsky Dis-Covered (Polen); Carmen an der Staatsoper unter den Linden in Berlin; Marina in “Boris Godunov” an der Wiener Staatsoper; Liederabend im Wiener Musikverein
2008
Orpheus erneut in Paris; zahlreiche Rollen(debüts) an der Wiener Staatsoper, darunter Mrs. Quickly in “Falstaff”; Mahler-Tournee mit Amarcord Wien; Schumanns “Paradies und die Peri” mit Harnoncourt und den Wiener Philharmonikern im Wiener Musikverein; Konzerte und Liederabende
2009
“Fledermaus” in Tokio; “Jephtha” und “Buch mit sieben Siegeln” mit Harnoncourt; Rollendebüts an der Wiener Staatsoper, darunter Ulrica in “Ballo in maschera”, Herodias in “Salome”, Clairon in “Capriccio” und Waltraute in “Götterdämmerung”; Wesendonck-Lieder im Wiener Musikverein; Debüt-CD “Mahler Lieder” bei Material Records
2010
Welturaufführung von Reimanns “Medea” an der Wiener Staatsoper; Debüt als Fricka in “Rheingold” und “Walküre” an der Wiener Staatsoper; Wahl zum “Publikumsliebling Nr. 1″ durch “Die Presse”; Abschiedsgala für Ioan Holender; Gast in “Annettes Daschsalon”; Orfeo unter Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen; Liederabend im Wiener Konzerthaus; Alma Mahler-Orchesterlieder im Wiener Musikverein; “Christmas in Vienna”; CD “Mussorgsky Dis-Covered” bei Preiser Records
2011
Große Russland-Tournee mit “Mussorgsky Dis-Covered”; “Nabucco” an der Bayerischen Staatsoper in München; “Anna Bolena” mit A. Netrebko an der Wiener Staatsoper und live im TV und Kino; “Verkaufte Braut” mit Harnoncourt; Arbeitsunfall bei der Ruhrtriennale (“Tristan”) und mehrmonatige Zwangspause; CD “Liszt – Roots & Routes” als Eigenproduktion bei Preiser Records; großer Comeback-Erfolg mit “Daphne” an der Wiener Staatsoper
2012
Premiere an der Wiener Staatsoper mit Weills “Magahonny”: Elisabeth Kulman räumt als untypisch besetzte Begbick ab;






