Hungaro Tune
Auf den Spuren von Bartók & Kodály
Mezzosopranistin Elisabeth Kulman ist im Osten Österreichs, wenige Kilometer von der ungarischen Grenze entfernt, geboren und aufgewachsen und hat die ungarische Kultur und Sprache in die Wiege gelegt bekommen. Die ungarische Musik war im Elternhaus ständig präsent, Kulman (deren Name eine Variante von Kálmán ist) war Mitglied in der örtlichen ungarischen Tanzgruppe, später studierte sie (noch vor dem Gesangsstudium) Finno-Ugristik (finnisch-ungarische Sprachgruppe).
Kulmans Partner, Jazzbassist/Komponist Georg Breinschmid, hat von jeher eine große Affinität zu ungarischer, auch ungarisch inspirierter Musik – er nennt Béla Bartók als ganz großen Einfluss und hat sich von der Musik Pannoniens schon immer magisch angezogen gefühlt. Ein gemeinsames Projekt der beiden lag schon eine Weile in der Luft – die naheliegende Idee war, Bartók, Kodály, ungarische Volksmusik, Gipsy-Elemente und ähnliche Einflüsse in einen eigenen Kontext zu übersetzen.
Weiter verstärkt wird die Idee durch Georg Breinschmids Trio Brein’s Café, dessen Mitglieder Roman und Frantisek Jánoska ebenso stark in der ungarischen Musik verwurzelt sind – wie auch deren Onkel, der im Burgenland ansässige Arrangeur Ferry Jánoska, der für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnen wird.
“Everything falls into place”, könnte man sagen – und auch, dass es für alle Beteiligten “a labour of love” wird!
Mit:
Elisabeth Kulman, Mezzosopran
Brein’s Cafe:
Georg Breinschmid, Kontrabass
Roman Janoska, Violine
Frantisek Janoska, Klavier
Jenö Lisztes, Cimbalom
Arrangements: Ferry Janoska
Hungaro Tune-Termine mit dem Niederösterreichischen Tonkünstler-Orchester:
Do, 18. April 2013, 20:00 Uhr – Wien, Musikverein
Fr, 19. April 2013, 19:30 Uhr – St. Pölten, Festspielhaus


