Mussorgsky, Modest · Boris Godunow

Inhalt der Oper:Vor dem Moskauer Jungfrauenkloster wird das Volk mit Peitschenhieben gezwungen, Boris Godunow anzuflehen, die Wahl zum Zaren anzunehmen. Nach der Ermordung des rechtmäßigen Erben Dimitri ist der Thron vakant. Von bangen Ahnungen erfüllt zieht Boris am nächsten Tag unter dem Jubel des Volkes zur Krönung in den Kreml ein.
Im Kloster Tschudow verfaßt der Mönch Pimen eine russische Chronik. Das letzte Kapitel handelt von der Ermordung des Zarewitsch Dimitri durch Boris‘ Schergen. Ebenso altwie Grigori wäre Dimitri heute, erzählt der Mönch, was auf Grigori großen Eindruck macht. Als sich Pimen zum Gebet entfernt, verläßt Grigori das Kloster in der Absicht, gegen Boris zu kämpfen.
Steckbrieflich gesucht schließt sich Grigori den Bettelmönchen Warlaam und Missail an. In einer Schenke nahe der litauischen Grenze entkommt er nur knapp einer Wachmannschaft.
Im Zarenpalast des Kreml erleidet Boris Godunow Gewissensqualen. Fürst Schuiski berichtet, dass sich in Polen ein Mann erhoben habe, der behauptet, Dimitri zu sein. Daraufhin läßt sich Boris von Schuiski, der Zeuge des Verbrechens war, noch einmal die Ermordung Dimitris schildern. In einem Anfall von Wahnsinn erscheint ihm die Gestalt des ermordeten Kindes.
In Polen weiß die Magnatentochter Marina zwar, dass Grigori nicht der rechtmäßige Thronerbe ist. Sie will aber trotzdem seine Liebe erhören, um Zarin zu werden. Darin wird sie von dem Jesuiten Rangoni bestärkt, der hofft, dadurch der katholischen Kirche in Russland Einfluss zu verschaffen. Nachdem Grigori schwur, ihr die Zarenkrone aufzusetzen, fällt sie in seine Arme.
Vor der Basiliuskathedrale in Moskau fleht das hungernde Volk Boris um Brot an. Der Gottesnarr beschuldigt ihn der Ermordung des Zarewitsch. Die Versammlung der Bojaren erfährt durch Schuiski von Boris‘ Wahnvorstellungen. Als er selbst erscheint, fühlt er sein Ende nahen. Er verabschiedet sich von seinem Sohn und stirbt. In der Zwischenzeit jubelt das Volk im Wald von Kromy dem stolz einziehenden Grigori zu. Der Gottesnarr beklagt das traurige Schicksal des hungernden Volkes.

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